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Alle Tabletten einer Packung enthalten die gleiche Menge der beiden Hormone. Damit ist Miranova ein Einphasenpräparat und unterscheidet sich dadurch von Mehrphasenpräparaten, die mit unterschiedlichen Hormondosierungen im Laufe eines Einnahmezyklus arbeiten.
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- Dank der EU-Richtlinie zur Mobilität des Patienten können Sie rezeptpflichtige Medikamente wie Miranova per Ferndiagnose aus dem EU Ausland bestellen.
- Hierfür füllen Sie einen kurzen Online-Fragebogen aus, der daraufhin von einem europäischen Arzt begutachtet wird.
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Inhalt
- Miranova rezeptfrei kaufen in dieser Online Apotheke
- Welche Wirk- und Inhaltsstoffe sind in Miranova enthalten?
- Wie funktioniert die schwangerschaftsverhütende Wirkung von Miranova und welche Wirkungen hat die Pille noch?
- Einnahme: So wird Miranova korrekt eingenommen
- Miranova als Alternative zur „Pille danach“?
- Mit welchen Nebenwirkungen, Risiken und Wechselwirkungen müssen Anwenderinnen rechnen?
- Mögliche Risiken
- Mögliche Wechselwirkungen
- Gegenanzeigen: Was kann gegen die Einnahme von Miranova sprechen?
Welche Wirk- und Inhaltsstoffe sind in Miranova enthalten?
Als Wirkstoffe enthält Miranova zwei künstliche weibliche Geschlechtshormone. Es handelt sich um Levonorgestrel als Gelbkörperhormon und Ethinylestradiol als Östrogen. Die Konzentration der Wirkstoffe ist bei diesem Einphasenpräparat in jedem Dragee identisch. Jede Tablette in einer Packung enthält 20 Mikrogramm Ethinylestradiol und 100 Mikrogramm Levonorgestrel.
Darüber hinaus enthält das Präparat als Tablettenkern und im Überzug folgende Bestandteile:
Maisstärke, Lactose-Monohydrat, Sucrose, vorverkleisterte Stärke (Mais), Povidon K25, Magnesiumstearat (E470b), Povidon 700.000, Makrogol 6.000, Calciumcarbonat, Talkum (E553b), Glycerol 85%, Montanglykolwachs, Titandioxid (E 171), Eisen(III)-hydroxid-oxid x H2O (E172) und Eisen(III)-oxid (E 172).
Wie funktioniert die schwangerschaftsverhütende Wirkung von Miranova und welche Wirkungen hat die Pille noch?
Die beiden hormonellen Wirkstoffe in Miranova ähneln körpereigenen Hormonen und beeinflussen dadurch den weiblichen Hormonzyklus. Normalerweise reift in jedem Zyklus im Eierstock eine Eizelle heran, die nach dem Eisprung befruchtungsfähig ist. Das Heranreifen einer Eizelle im Eierstock wird durch die Pille verhindert. Dies nennt man auch „Ovulationshemmung“.
Die Pille sorgt außerdem dafür, dass sich die Schleimhaut der Gebärmutter weniger stark aufbaut und macht den Schleim am Gebärmuttereingang zähflüssiger. Unter diesen Bedingungen ist es für Spermien schwer, in die Gebärmutter einzudringen.
Diese Doppelwirkung macht Miranova bei korrekter Anwendung zu einem sehr sicheren Verhütungsmittel. Einnahmefehler, Erbrechen, Durchfall oder Wechselwirkungen mit bestimmten Medikamenten können die Wirksamkeit allerdings beeinträchtigen.
Es ist unbedingt zu beachten, dass ein Schutz vor sexuell übertragbaren Krankheiten, wie etwa HIV, durch die Pille nicht gegeben ist.
Miranova entwickelt bei vielen Anwenderinnen über die Empfängnisverhütung hinaus Wirkungen, die als positiv empfunden werden. Durch die weniger stark aufgebaute Schleimhaut fallen Regelblutungen und Menstruationsbeschwerden schwächer aus und dauern weniger lang an. Auch die Entstehung eines Eisenmangels ist dadurch unwahrscheinlicher. Der Menstruationszyklus wird bei Einnahme der Pille außerdem meist regelmäßiger.
Wie die meisten Antibabypillen, kann auch Miranova bei unreiner Haut oder Akne zu einer Verbesserung des Hautbildes beitragen. Diese Wirkung entfaltet sich aber meist erst nach längerer Einnahme und tritt nicht bei allen Anwenderinnen gleichermaßen ein. Vereinzelt kommt es auch zu einem verschlechterten Hautbild.
Einnahme: So wird Miranova korrekt eingenommen
Grundsätzlich wird über 21 Tage täglich jeweils ein Dragee mit Flüssigkeit unzerkaut eingenommen. Dies sollte möglichst immer zur gleichen Tageszeit geschehen. Die Einnahme wird dann für sieben Tage unterbrochen. Während dieser Einnahmepause setzt normalerweise die Regelblutung ein. Unabhängig davon, ob diese noch andauert, wird nach Ende der 7-tägigen Pause die Einnahme wieder begonnen.
Erfolgt die Einnahme erstmalig, nach einer längeren Pause oder als Umstellung von einem anderen hormonellen Verhütungsmittel, ist dabei außerdem Folgendes zu beachten:
Wenn nie oder seit längerer Zeit keine hormonalen Verhütungsmittel verwendet wurden
Die Einnahme sollte am ersten Tag einer Monatsblutung begonnen werden. Auch am zweiten bis fünften Tag nach Einsetzen der Blutung ist dies noch möglich. Dann sind allerdings in den ersten sieben Tagen nach Beginn der Einnahme zusätzliche nicht-hormonelle Verhütungsmittel notwendig, da die schwangerschaftsverhütende Wirkung noch nicht ausreichend gegeben ist.
Bei Umstellung von einem anderen hormonellen Verhütungsmittel auf Miranova
Wurde vorher eine andere Kombinationspille eingenommen, wird die Einnahme von Miranova idealerweise ohne Einnahmepause am Tag nach dem letzten Dragee der bisherigen Pille begonnen. Alternativ kann die Einnahme von Miranova später beginnen, spätestens jedoch am Tag nach der üblichen Einnahmepause von sieben Tagen (bzw. bei Präparaten mit 28-tägiger Einnahme nach dem letzten wirkstoffreien Dragee).
Wurde vorher eine Minipille (Gestagen-Monopräparat) eingenommen, kann die Anwendung von Miranova an jedem beliebigen Tag begonnen werden, indem Miranova einfach anstelle des alten Präparates eingenommen wird. In den ersten sieben Tagen sollte zusätzlich nicht-hormonelle Verhütung angewendet werden.
Bei Umstellung von einem Vaginalring oder dem Verhütungspflaster auf Miranova, beginnt die Einnahme vorzugsweise am Tag der Entfernung oder spätestens bei Fälligkeit der nächsten Applikation. Dies gilt auch bei der Umstellung von Spritze, Spirale oder Implantat auf Miranova, wobei in den ersten sieben Tagen allerdings zusätzlich nicht-hormonell verhütet werden sollte.
Nach Geburt, Fehlgeburt oder Schwangerschaftsabbruch
Nach Fehlgeburt oder Abbruch in den ersten drei Monaten einer Schwangerschaft kann sofort mit der Einnahme von Miranova begonnen werden. Zusätzliche Verhütungsmaßnahmen sind nicht notwendig. Es sollte allerdings Absprache mit dem Arzt oder der Ärztin erfolgen.
Ist es in einer späteren Phase der Schwangerschaft zu einem Abbruch oder einer Fehlgeburt gekommen oder eine reguläre Geburt erfolgt, kann mit der Einnahme von Miranova zwischen dem 21. und 28. Folgetag begonnen werden. Erfolgt die erste Einnahme später, sind in den ersten sieben Tagen zusätzliche Verhütungsmaßnahmen erforderlich. Außerdem sollte eine mögliche Schwangerschaft vorher ausgeschlossen werden. Während der Stillzeit darf Miranova nicht eingenommen werden.
Miranova als Alternative zur „Pille danach“?
Einige orale Kontrazeptiva eigenen sich im Notfall auch als Ersatz für die sogenannte „Pille danach“, also zur Verhinderung einer Schwangerschaft nach ungeschütztem oder nicht ausreichend geschütztem Geschlechtsverkehr. Zu diesen gehört auch Miranova. Das Präparat muss dafür in höherer Dosierung eingenommen werden. Es werden schnellstmöglich nach dem Geschlechtsverkehr fünf Miranova-Pillen genommen und weitere fünf Pillen zwölf Stunden nach der ersten Einnahme. Je mehr Zeit bis zur ersten Einnahme verstreicht, desto geringer wird die Sicherheit dieser Methode. Bis zur Einnahme der ersten fünf Tabletten nach dem Geschlechtsverkehr dürfen maximal 72 Stunden vergehen.
Wichtig: Miranova ist für diese Verwendung weniger gut geeignet und weniger sicher, als eine echte „Pille danach“. Deshalb ist diese Methode wirklich nur in Notsituationen ratsam, in denen keine andere Möglichkeit verfügbar ist (zum Beispiel bei Aufenthalt im Ausland ohne Zugang zu entsprechenden Präparaten). Zudem ist es ratsam, das Vorgehen vorab mit einem Arzt abzuklären.
Mit welchen Nebenwirkungen, Risiken und Wechselwirkungen müssen Anwenderinnen rechnen?
Mögliche Nebenwirkungen
Mikropillen weisen eine besonders geringe Wirkstoffkonzentration auf und gelten deshalb als besonders nebenwirkungsarm und gut verträglich. Dennoch kann die Einnahme bei einigen Anwenderinnen mit gewissen Nebenwirkungen und Risiken verbunden sein.
Viele Nebenwirkungen treten nur zu Beginn der Einnahme auf und lassen mit der Zeit nach oder verschwinden ganz. Im Zweifelsfall ist eine Abklärung mit dem Arzt oder der Ärztin ratsam.
Folgende Nebenwirkungen wurden bei Einnahme von Miranova beobachtet
Gewichtszunahme oder -abnahme, Zu- oder Abnahme der Libido, depressive Verstimmungen, Kopfschmerzen, Migräne, Schwindel, Übelkeit und Erbrechen, Durchfall, Zwischenblutungen oder Ausbleiben der Blutung, Schmerzen oder Spannungsgefühl in Unterleib oder den Brüsten, vergrößerte Brüste, veränderter Appetit, Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe, Hautreizungen und Juckreiz, Augenreizungen (insbesondere beim Tragen von Kontaktlinsen), Haarausfall, erhöhter Blutdruck, Scheidenausfluss, Entzündungen von Scheide oder Gebärmutterhals, Pilzinfektionen, Gelbsucht, Leberveränderungen, Gallensteine
Mögliche Risiken
Alle hormonellen Empfängnisverhütungsmittel können das Risiko für Blutgerinnungsstörungen und Gefässerkrankungen geringfügig erhöhen. Dies gilt insbesondere, wenn folgende Risikofaktoren hinzukommen:
Rauchen, erhebliches Übergewicht, Alter über 35, eingeschränkte Bewegungsfähigkeit (z.B. nach Unfall oder Operation), Vorerkrankungen (auch innerhalb der Familie) wie Bluthochdruck, thromboembolische Erkrankungen, Störungen des Fettstoffwechsels, Blutgerinnungsstörungen, Herzerkrankungen
Entsprechende Probleme sollten unbedingt bei Einnahme von Miranova mit Arzt oder Ärztin abgeklärt werden.
Durch Blutgerinnsel kann es zu thromboembolischen Erkrankungen, wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Lungenembolie oder Venenthrombose kommen, die schwere Gesundheitsschäden zur Folge haben können. Diese Probleme treten selten auf, Anwenderinnen sollten aber auf entsprechende Alarmzeichen achten und gegebenenfalls umgehend einen Arzt konsultieren. Dies gilt insbesondere bei Auftreten folgender Symptome:
plötzlich auftretende Wahrnehmungs-, Koordinations- oder Sprachstörungen, ungewohnt starke Kopfschmerzen, Atembeschwerden, einseitige Schmerzen oder Schwellung in einem Bein, Schmerzen im Brustkorb (insbesondere mit Ausstrahlung in den linken Arm, plötzlicher Schwindel, Schwächeanfälle oder Krämpfe, wiederholter starker Blutdruckanstieg
Bei Langzeit-Anwenderinnen der Pille wurde geringfügig häufiger Brust- oder Gebärmutterhalskrebs festgestellt. Es ist allerdings unklar, ob dies mit der Pilleneinnahme selbst zusammenhängt oder ob die damit zusammenhängende regelmäßige ärztliche Untersuchung einfach eine Diagnose begünstigt.
Mögliche Wechselwirkungen
Einige Medikamente können zur Beeinträchtigung der empfängnisverhütenden Wirkung von Miranova führen. Der verschreibende Arzt oder die Ärztin sollte deshalb über die Einnahme von Medikamenten informiert werden.
Das gilt insbesondere für Mittel, die bei Epilepsi, einer HIV-Infektion oder einer bei Tuberkulose eingesetzt werden. Auch einige Antibiotika und Antimykotika (Mittel gegen Pilzinfektionen) können die Wirkung von Miranova beeinträchtigen.
Die Wirkung der Pille herabsetzten und Zwischenblutungen verursachen können außerdem Johanniskrautpräparate.
Werden die oben genannten Mittel nur kurzfristig eingenommen, spricht nichts gegen die weitere Einnahme von Miranova.
Allerdings sollten während und für 7-28 Tage nach der Behandlung (je nach Zeitpunkt im Zyklus) zusätzliche, nicht-hormonale Verhütungsmaßnahmen ergriffen werden. Während der Einnahme entsprechender Medikamente sollte die Einnahme von Miranova ohne Unterbrechung, also ohne die 7-tägige Einnahmepause, erfolgen.
Diabetikerinnen sollten beachten, dass die Einnahme von Miranova Einfluss auf den Bedarf an Mitteln zur Senkung des Blutzuckers haben kann.
Ärzte und Apotheker können zu allen Wechselwirkungen genaue Beratung und Instruktionen geben und sollten entsprechend immer informiert werden.
Gegenanzeigen: Was kann gegen die Einnahme von Miranova sprechen?
Bestimmte Faktoren können gegen die Einnahme von Miranova sprechen und sollten vor Einnahme mit Arzt oder Ärztin abgeklärt werden. Das gilt insbesondere für:
bestehende oder vermutete Schwangerschaft, Stillzeit, Überempfindlichkeit gegen einen der Inhaltsstoffe, Risikofaktoren für thromboembolische Erkrankungen oder bereits bestehende entsprechende Vorerkrankungen, Migräne mit neurologischen Begleiterscheinungen (Sehstörungen, Sprachstörungen, Schwindel, Bewusstseinsstörungen), schwere Diabetes, Entzündungen der Bauchspeicheldrüse, Leberfunktionsstörungen oder -erkrankungen, nicht abgeklärte Scheidenblutungen, Krebserkrankungen in Brust oder Gebärmutter